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Impressionen aus Havixbeck

Rathaus-News

Neuer Abrechnungsdienstleister an den eCOEmobil-Ladesäulen

10.02.2021
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Wechsel von NewMotion zum Abrechnungsdienstleister erenja, einer Tochter der GELSENWASSER AG


Mit dem Aufbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektroautos, die der Kreis Coesfeld zusammen mit seiner Tochtergesellschaft „GFC“ ab Ende 2016 realisiert hat, fiel die Entscheidung bewusst auf den niederländischen Abrechnungsdienstleister „New Motion“. In der Zwischenzeit wurde New Motion durch den Mineralölkonzern Shell aufgekauft und in „Shell Recharge“ umbenannt. Das Unternehmen wolle verstärkt an der Entwicklung und Vermarktung eigener Ladelösungen arbeiten und nur noch die Abrechnungsdienstleistungen an eigenen Ladestationen anbieten. Die Dienstleistungsverträge an den öffentlichen Ladesäulen im Kreis Coesfeld wurden deshalb von New Motion gekündigt.
All diese Umstände haben dazu geführt, dass die GFC als Betreiberin sich nach einem neuen Abrechnungsdienstleister umschauen musste. „Wir hätten gerne alles so belassen, wie es war“, so Stefan Bölte, Geschäftsführer der GFC. „Das System war bei den Nutzern bekannt und hat gut funktioniert", erläuterte Stefan Bölte weiter.

Seit Ende vergangenen Jahres wird die Abrechnung an den 23 durch die GFC betriebenen Ladesäulen von der Firma erenja, einer Tochter der GELSENWASSER AG durchgeführt. Um weiter ein kreisweit einheitliches öffentliches Ladenetz zu haben, ist die Entscheidung für erenja gemeinsam mit der MN Münsterland Netzgesellschaft getroffen worden, da diese künftig die öffentliche Ladeinfrastruktur in den Städten und Gemeinden Ascheberg, Billerbeck, Havixbeck, Lüdinghausen, Nordkirchen, Olfen, Rosendahl und Senden weiter ausbauen wird. Der weitere Ausbau in der Kreisstadt Coesfeld erfolgt bereits durch die Firma emergy (Stadtwerke Coesfeld). Der weitere Ausbau und Betrieb der Ladeinfrastruktur in Dülmen, Nottuln und an den Kreisgebäuden soll durch die GFC erfolgen.

Aufgrund von Roaming-Verträgen zwischen den einzelnen Abrechnungsdienstleistern kann es zu deutlich höheren Kosten kommen, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Neben dem von der GFC als Betreiberin festgelegten Preis pro kWh, derzeit 0,30 Cent (netto), fällt zusätzlich ein zeitbasierter Tarif an, auf den die GFC leider keinen Einfluss hat. „Wir raten den Nutzerinnen und Nutzern, an den von der GFC betriebenen Ladesäulen, keine New Motion Ladekarten mehr zu benutzen,“ so Stefan Bölte. Nutzerinnen und Nutzer können sich auf den Seiten von ElektroMobilitätNRW zu den unterschiedlichen Ladekarten informieren (https://www.elektromobilitaet.nrw/unser-service/marktuebersicht-ladekarten/).
Auch erenja hat zudem kurzfristig eine eigene Ladekarte mit einem günstigen „Münsterlandtarif“ in Aussicht gestellt, die jedoch aktuell noch nicht verfügbar ist.

Ladevorgänge




„Mit der Initiierung des Projektes eCOEmobil wollten der Kreis Coesfeld zusammen mit der GFC einen Anschub für die Elektromobilität im Kreisgebiet leisten. Diese ist uns wirklich sehr gut gelungen, was die Statistik über die Zahl der Ladevorgänge in der Grafik deutlich zeigt. Mit der aktuellen Situation sind wir allerdings mehr als unzufrieden. Dies spiegelt nicht unseren Grundgedanken des Projektes wieder“, ergänzt Stefan Bölte abschließend.
Nutzer können sich unter dem nachfolgenden Link über die zusätzlich anfallenden Gebühren, die bei einem Ladevorgang mit einer New Motion Karte an einer Ladesäule mit einem anderen Abrechnungsdienstleister, informieren.
https://a.storyblok.com/f/85281/48cd567534/0793-nm-01-liste-von-betreibern-und-neuen-tarifen-de-v-2-f157.pdf

Darüber hinaus steht bei Problemen an den Ladesäulen der GFC die Hotline der erenja unter der Telefonnummer +49 209-708 1396 zur Verfügung.


Ladesäule

Foto: Martin Leclaire

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